Geschichte


Die Geschichte des IKTZ Heidelberg ist eng verknüpft mit der des Instituts für Immunologie der Universität Heidelberg und steht damit in einer mehr als hundert Jahre alten Tradition.

 

Als erster Meilenstein wurde im Jahr 1907 von Vincenz Czerny das "Institut für experimentelle Krebsforschung" an der Heidelberger Universität gegründet.

1920 ging aus diesem Institut die "Abteilung für Serologie" hervor. Verbunden mit dieser Zeit sind Namen wie Emil von Dungern, Ernst Witebsky und Ludwig Hirszfeld, die mit elementaren Arbeiten die Geschichte der Blutgruppenserologie international entscheidend mit geprägt haben.

Im Jahr 1965 baute Arpad Kluge am "Institut für Serologie" eine Blutbank auf. Dies geschah auf Initiative des damaligen Institutsleiters Ernst Krah, der damit die Keimzelle der heutigen Blutbank schuf.

 

In dem Bemühen, durch eine enge Verbindung von Blutspendedienst und universitärer Blutbank die Transfusionskette vom Spender bis zum Patienten lückenlos und sicher zu gestalten, wurde am 1. März 2005 das IKTZ Heidelberg als Gemeinschaftsunternehmen des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg - Hessen und des Universitätsklinikum Heidelberg gegründet.