STAMMZELLEN
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Therapie mit Stammzellen

Das Prinzip der Stammzelltransplantation zur Behandlung von Leukämien oder Lymphomen besteht darin, durch eine hochdosierte Chemotherapie und ggf. Bestrahlung die bösartigen Zellen möglichst restlos aus dem Körper zu entfernen. Da durch eine derartige Behandlung aber gleichzeitig die Funktion des gesunden Knochenmarks bzw. der Stammzellen ausgeschaltet wird, muss Ersatz beschafft werden. „Neue“ Stammzellen werden wie eine Bluttransfusion zurückgegeben, siedeln sich in den Knochenmarksräumen an und vermehren sich dort, so dass sie die Blutbildung in der Regel nach 2-3 Wochen wieder anregen.

Die Stammzelltransplantation wird erfolgreich bei Patienten mit Leukämien, Lymphomen oder anderen bösartigen Erkrankungen – insbesondere des Blutbildungssystems – und bei angeborenen Störungen der Blutbildung eingesetzt.