BLUTSPENDE
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Spendertauglichkeit

Was muss ich beachten?

Sie sollten nur dann zur Blutspende kommen, wenn Sie sich völlig gesund und fit fühlen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie vor der Spende ausreichend gegessen und getrunken haben (keine fetthaltigen Mahlzeiten, kein Alkohol).
Vor jeder Blutspende müssen Sie einen Fragebogen ausfüllen, der die grundlegenden Voraussetzungen zur Spendetauglichkeit abfragt.

Bei Erstspendern wird eine gründliche ärztliche Untersuchung durchgeführt, die bei Dauerspendern alle zwei Jahre wiederholt wird. Blutdruck, Puls, Körpertemperatur und der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) aus der Fingerbeere werden vor jeder Spende gemessen.

Blut spenden wird im allgemeinen gut vertragen, gelegentlich können leichte Kreislaufreaktionen auftreten. Deshalb sollten Sie nach der Spende noch etwa 30 Minuten in unserer Obhut bleiben - für diese Zeit sind Sie noch nicht straßenverkehrstauglich! In dieser Zeit können Sie sich in unserem Aufenthaltsraum mit Getränken und einem kleinen Imbiss stärken.

 

 

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Wer darf Blut spenden?

Alle Personen zwischen 18 und 68 Jahren, in Einzelfällen bis 72 Jahre, wobei Erstspender nicht älter als 64 Jahre sein dürfen.
Das Mindestgewicht liegt bei 50 kg.

Der Hämoglobinwert muß bei Frauen mindestens 125 g/l betragen, bei Männern mindestens 135 g/l. Dieser Wert wird immer aktuell vor der Spende bestimmt - auf diese Weise stellen wir sicher, dass Sie durch die Spende nicht selbst blutarm werden.
Auch Blutdruck und Puls müssen sich innerhalb bestimmter Grenzen bewegen.
Sie dürfen weder akut noch chronisch krank sein. Schon eine kleine Erkältung, die Sie vielleicht noch nicht als schlimm empfinden, kann beim Empfänger der gespendeten Blutkonserve zu einer Reaktion führen.
Um festzustellen, ob Sie bei Ihrem Besuch bei uns wirklich spendetauglich sind, bekommen Sie von uns einen Fragebogen mit Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand, Reisen, Impfungen etc. Außerdem  sprechen Sie vor jeder Spende mit unserem Spendearzt.
Ganz wichtig: Vergessen Sie bitte nicht, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitzubringen!

 

 

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Zulassung zur Blutspende

Für die Zulassung zur Blutspende gibt es gesetzlich verbindliche Vorgaben, die in den Richtlinien, die von der Bundesärztekammer herausgegeben werden und deutschlandweit gelten, niedergeschrieben sind. Nachfolgend finden Sie einen kleinen Auszug:

Ausschluss für 1 Woche

Nach unkompliziertem Infekt
Nach einem kleinen operativen Eingriff oder einer Zahnbehandlung


Ausschluss für 4 Wochen

Nach fieberhaften Erkrankungen und/oder Durchfällen
Nach Impfung mit Lebendimpfstoffen
(Gelbfieber, Röteln, Masern, Mumps, Typhus, Poliomyelitis, Varizellen)
Nach Hepatitis-B-Impfung (3 Wochen)
Nach Infektionskrankheiten


Ausschluss für 4 Monate

Nach größeren operativen Eingriffen
Nach Magen-Darm-Spiegelungen
Nach Tätowierung oder Piercing
Nach Akupunktur (spendefähig mit Attest über die sterile Durchführung)


Ausschluss für 6 Monate

Nach Besuch von Malariagebieten ohne Auftreten von Fieberschüben während und nach dem Aufenthalt. (Achtung, bei einem Aufenthalt von mehr als 6 Monaten oder Geburt in einem Malariagebiet erfolgt ein Ausschluss auf Dauer!)


Ausschluss auf Dauer

Personen, die an einer Infektion mit Hepatitis B oder C oder HIV leiden
Personen, deren Sexualverhalten ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten, wie HBV, HCV oder HIV, bergen:
- Heterosexuelle Personen mit sexuellem Risikoverhalten, z.B. Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern
- Männer, die Sexualverkehr mit Männern haben (MSM)
- männliche und weibliche Prostituierte
Personen mit schweren neurologischen Erkrankungen
Personen mit schweren Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
Personen, die an Krebs leiden oder litten
Personen, die mit Hormonen aus der menschlichen Hirnanhangsdrüse behandelt wurden (wie z.B. Wachstumshormonen)
Personen, die alkoholkrank, medikamentenabhängig oder rauschgiftsüchtig sind
Personen mit chronischen Erkrankungen oder ständiger Medikamenteneinnahme nach Entscheidung durch den Spendearzt


Bitte bedenken Sie, dass diese Liste nur die häufigsten Ausschlussgründe enthält und die Entscheidung über die Spendefähigkeit im Einzelfall dem/der diensthabenden Arzt/Ärztin der Spendezentrale obliegt.

 

 

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